Leben mit den letzten Jägern & Sammlern

95% der Menschheitsgeschichte haben wir als Jäger und Sammler zugebracht.

Aber wie lebt man in einer Gesellschaft ohne festen Wohnsitz, ohne Geld und Eigentum, ohne Hierarchie?
Wie unterhält man sich ohne Kunst, Musik und Literatur?
Wie erziehen Menschen ihre Kinder ohne formale Bildung?
Woran glaubt man in einer Gesellschaft ohne Religion oder Humanismus?
Wie denkt man ohne Vergangenheit und Zukunft?

Khaled Hakami ergriff eine einmalige Chance. Gemeinsam mit einem Forscherkollegen verbrachte er viele Monate im Dschungel. Wurde von den Maniq respektiert und angenommen, aber von den Jägern und Sammlern im Regenwald zumeist ausgelacht und war die meiste Zeit mit dem Überleben im Regenwald beschäftigt.

Khaled erzählt, wie schwierig es ist, als westlicher Mensch in einer Welt fernab der Zivilisation zu (über)leben.

In einem Alles Leinwand-Special berichtet der Forscher aus erster Hand, von einem Leben, das in Kürze verschwunden sein wird. Nicht die perfekten Reisefotos bestimmen diesen Abend, sondern die einzigartigen Geschichten, von einer komplett anderen Lebensweise. Derzeit gibt es weltweit vermutlich nur noch rund fünf bis zehn Jäger-und Sammlergesellschaften, die weitgehend unberührt leben. In 10-15 Jahren wird es auch die Maniq in dieser Form wohl nicht mehr geben. Der Umgebungsdruck, die Abholzung des Regenwaldes, lassen dieser Gesellschaftsform keine Chance.

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Khaled Hakami

Khaled Hakami ist Makrosoziologe und verbrachte immer wieder mehrere Monate bei den Jäger-Sammler-Gesellschaften der Maniq im Süden Thailands und bei den Orang Rimbo in Zentral-Sumatra. Als freier Wissenschaftler unterrichtet Khaled Hakami an der Universität Wien und berichtet an Schulen und im Rahmen öffentlicher Vorträge vom Leben im Regenwald. 

 

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