Afghanistan

Auf der Seidenstrasse

Die Seidenstraße. Inbegriff von Sehnsucht, Reichtum und Abenteuern , von orientalischer Mystik und geheimnisvollen Kulturen.

 

Es waren die wundersamen Geschichten der Kaufleute und Mönche von sagenumwobenen Städten, todbringenden Wüsten und himmelhohen Bergen, die von den Karawanen überwunden werden mussten, die den Zauber der Seidenstraße begründeten.

Durch seine exponierte Lage im Herzen der Seidenstraße war Afghanistan seit jeher Kreuzungspunkt der Völker. Daraus entstand seine kulturelle Vielfalt.

Als der Autor sich vor einigen Jahren auf den Weg machte, die Seidenstraße zu bereisen, wusste er nicht, was ihn erwarten würde. Fasziniert von ihrer Geschichte folgte er mit Kamera und Tagebuch den alten Karawanenwegen auf der Suche nach Begegnungen mit Menschen, Mythen und Legenden.

Daraus entstanden die „Ansichten eines Reisenden“ – ein Bildband mit Episoden über Begegnungen mit Menschen Afghanistans. Das Buch soll eine andere Perspektive auf Afghanistan eröffnen – weniger dramatisch, weniger militarisiert, weniger fundamentalistisch, dafür vielleicht ehrlicher, menschlicher, die einfache Schönheit zulassend.

Ja, es stimmt schon, dass sich Afghanistan seinen Besuchern manchmal fremd, abweisend und schroff zeigt. Aber es ist auch ein faszinierendes Land und seine Bewohner sind liebenswürdig und gastfreundlich – es ist durchaus ein lohnendes Abenteuer, sich auf Afghanistan und seine Menschen einzulassen.

 

DatumOrtZeitTickets
12.02.2020 Amstetten19:30
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Wolfgang Melchior

Meine Reisen und Abenteuer in Bild und Ton festzuhalten und sie in Form von Multimedia Vorträgen einem großen Publikum zu präsentieren, sowie Gastauftritte als Vortragender zum Thema „Grenzerfahrungen“, „Risikomanagement“, „Motivations- und Erfolgsstrategien“ erfüllen heute mein Leben.

  • Mit 5 Jahren hat mich mein Vater zu einer Filmvorführung ins Wiener Forumkino mitgenommen. Gezeigt wurde eine Dokumentation über Fridtjof Nansens Grönland-Durchquerung. Ich habe ihn stets um dieses Abenteuer beneidet. Nicht so sehr um seine Durchquerung, sondern dass er danach ein halbes Jahr bei den Inuit gelebt hat.
  • Mit 15 Jahren war ich im Gymnasium. Die schönste Zeit waren die Geographie-Stunden. Hier konnte ich mich frei auf Reisen in meinen Atlas begeben. Meine Reisen im Kopf führten mich an den Orinoko, nach Afrika oder in die Südsee. Ich wurde zu einem Bewunderer der Pioniere, Entdecker und Forscher. Es war die Sehnsucht nach Reise und Abenteuer.
    Und dann hat mir mein Vater einen Fotoapparat geschenkt. Eine Zorki, ein russischer Nachbau einer Leica. Die Leidenschaft für Fotografie hat mich gepackt. Sie hat hier ihre Wurzeln.
    Ich war immer der festen Überzeugung, meine Visionen aus den Geographie Stunden umsetzen zu müssen. Denn es ist wohl in den meisten Fällen nicht das, was man getan sondern was man nicht getan hat, das einem später schlaflose Nächte kostet. So begleitet mich seither die Einstellung: Verträume nicht dein Leben, sondern lebe deine Träume.
  • Heute bin ich über 50. Ich bin ein leidenschaftlicher Reisender und Abenteurer geworden und habe versucht meine Träume zu leben. Den Orinoko habe ich nie gesehen, auch nicht die natürlichen, unverdorbenen Kulturen erlebt, wie Etta Becker-Donner oder Ida Pfeifer. Die Zeiten haben sich wohl verändert.
    Fremde Kulturen und Menschen kennen zu lernen verbunden mit der Lust nach Abenteuer und Herausforderung haben für mich jedoch bis heute nichts an Faszination verloren.
    Die Fotografie hat mich auf meinen Reisen immer begleitet. Mein großes Vorbild wurde Frank Hurley, der Expeditionsphotograph von Ernest Shakleton. So wie auch er keine Mühen scheute, wurde ich bisweilen ganz in seinem Sinne zum Kämpfer für jedes Bild.

 

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