Von Alaska nach Feuerland

Mit der Vespa auf der Panamericana

Im Juni 2013 startete Alexander Eischeid die Reise von Vancouver in Kanada, erstmal in den Norden. Nach 6000km Wälder, Wildnis, Grizzlys und Elchen erreicht er in der Tundra „Prudhoe Bay“ am Arktischen Ozean, in Alaska. Auf dem Weg hierhin reifte ein tollkühner Plan und Elsi, wie er seine charmevoll verbeulte Postvespa taufte, erhielt Ihren letzten Arbeitsauftrag.

„Bringe das Wasser vom nördlichsten Punkt des Kontinentes nach Ushuaia zum südlichsten Punkt des Kontinentes.“

Wälder, Wüsten, Steppen und Pampa. Meere, Anden, Dschungel und Großstädte. Schotter, Matsch, Sand und Geröll. Hitze, Kälte, Sturm und Regen machten diese Reise zu einer Herausforderung und waren für Elsi und Alex nicht selten eine Grenzerfahrung bis zum Äußersten. Trotz der wenigen 7,5 PS und 125ccm wurde die kleine Vespa zu einem Fernreisemobil. Alex wurde zum Fahrer, Navigator, Dolmetscher und Mechaniker, Ersatzteil Organisator, Campingprofi und Koch, da er sich kleinem Budget keine Hotels oder Restaurants leisten konnte.

22 Monate, 19 Länder, 71.000km, 8 Kolben, 2 Zylinder, 3 Bremstrommeln,  5 Satz Reifen und die Erfüllung eines Lebenstraumes vereinten sich in einem Jubelschrei als im März 2015, sich das Wasser vom Arktischen Ozean aus Alaska fast 20 Monate später am südlichsten Punkt der Erde mit dem Südatlantik vermischte.

 

 

DatumOrtZeitTickets
26.02.2023 Wien Festival16:30
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Die Seenomaden

Alexander Eischeid

Alexander Eischeid , 1977 in Köln geboren. Kaufte mit 19 seine erste Vespa und erkundete in Urlaubstouren Europa. Er absolvierte die Meisterprüfung im Tischlerhandwerk , machte sich selbständig und erlebte arbeitsintensive Jahre.  Er reiste mit dem Rucksack um die Welt, was seine Einstellung zum Leben komplett veränderte.  Mit der Vesparicana erfüllte er sich seinen Traum und kombinierte seine Leidenschaften Lateinamerika und das Vespareisen.

Er lebt und arbeitet  wieder in Köln und plant weitere Reiseabenteuer.

 

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