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Mystische Polarlichter, funkelnde Sterne und glitzernde Seen, aber auch unwirtlich kalte Nächte und Schneestürme, denen selbst die besten Zelte nur schwer standhalten. Nach seiner Vortragsreihe zur Tour »Mit den Gezeiten« zog es den Reichenhaller Abenteurer und passionierten Fotografen Stefan Wiebel im Spätwinter 2014 wieder in den eisigen Norden Skandinaviens. Zusammen mit seinem Reisepartner Stefan Wörz war das Vorhaben diesmal, das winterliche Lappland nur mit Hilfe von Ski, Boot und per pedes zu durchqueren. 600 Kilometer von Narvik an der Westküste Norwegens bis nach Töre an der schwedischen Ostsee.

Eisige Böen, andauernd schlechtes Wetter und erhebliche Lawinengefahr warfen
die ursprünglichen Pläne von der Besteigung des Kebnekaise, dem höchsten Berg Schwedens, und Skitouren im Gebiet des Sarek Nationalparks kräftig über den Haufen.

Durch die vermeintlichen Rückschläge aber bekam die Tour einen ganz neuen Charakter. Der die Bootsfahrt ersetzende Fußmarsch bot den beiden Einblicke in das puristische Leben der wenigen Bewohner Lapplands, welche mit überwältigender und ungeahnter Gastfreundlichkeit beeindruckten. Stefan Wiebel präsentiert in seinem Multivisionsvortrag fantastische Eindrücke der skandinavischen Einsamkeit, stürmischer Tage im Schnee, klirrend kalter Polarnächte und grandiose Aufnahmen der aus dem Winterschlaf erwachenden Flora und Fauna nördlich des Polarkreises. Ein Vortrag über ein Land, in dem das Licht noch viel mehr das Leben bestimmt als in Mitteleuropa, die Menschen aus Einsamkeit und Einfachheit sehr viel Glück schöpfen, und die Geschichte einer Tour, die nach einigen schwierigen Momenten noch viel mehr zu bieten hatte als vorher angenommen.

Stefan Wiebel

Die Natur mit all ihren Facetten prägt Stefan Wiebel seit seinen Kindertagen und hat ihn in weit entfernte Länder und die höchsten Gebirge dieser Welt gebracht. Angetrieben von diesem Grundsatz ist er, neben seiner Tätigkeit als Krankenpfleger, an viele, unvergessliche Orte dieser Welt gereist. Ob mit Kajak, Gleitschirm, Tourenski oder Fahrrad – sein beständigster Begleiter war und ist seine Fotoausrüstung.

Jede einzelne Reise schreibt eine Geschichte. Es sind Geschichten von seinem Reisen mit dem Gleitschirm. Der ihn früher wie heute frei sein lässt wie ein Adler. ihn mit unbezahlbaren Momenten weit über dem Erdboden beschenkt und ihn darüber hinaus in Form von Tandemflügen auch einen Teil seines Lebensunterhaltes bestreitet.

Aber auch Geschichten von Radtouren durch Mexiko und Guatemala. Und von steilen Felswänden im Himalaya, an denen er sich in jugendlichem Übermut die Zähne ausgebissen hat. Immer aber sind es Geschichten, die nicht von „schneller, höher, weiter“ geprägt sind, sondern von beeindruckenden Begegnungen und Momenten, welche sein Leben nachhaltig beeinflusst haben.

Denn das Leben ist für ihn ein großes Mosaik – zusammengesetzt aus Momenten. Als Fotograf versteht er sich ein Stück weit als „Momentensammler“.
 Einzigartige Momente in Bildern festzuhalten und sie mit anderen zu teilen, macht für ihn den Reiz an der Fotografie aus. In möglichst perfekter Art und Weise möchte er beeindruckende Stimmungen und Motive, die er auf seinen Reisen und Touren erleben darf, auch allen „Daheimgebliebenen“ zeigen, sie ein Stück weit in das Erlebte eintauchen und teilhaben lassen.