Transib – Unterwegs nach Osten


 

„Die TranssibirischTransibirische Eisenbahne Eisenbahn ist die Bahnreise auf der ganzen Welt. Alles andere sind Peanuts.“  Holger Fritzsche bereist Russland seit vielen Jahren, jetzt war er mit verschiedenen Regelzügen und mit dem prächtigen Zarengoldzug auf der längsten Bahnstrecke der Welt unterwegs und zeigt, was am Mythos Transsibirische Eisenbahn dran ist.  Er erzählt davon, was der Reisende alles erleben könnte, wenn er den Zug für das eigene Weiterkommen nutzt und wo es sich lohnt auszusteigen, um die Schönheiten und die Reize Russlands kennen zu lernen. Was erlebt der Reisende im Zug und auf der legendären Route der Transsibirischen Eisenbahn

31.10.2011
19.30 Uhr
Rathaussaal- Amstetten

In Moskau beginnt die Reise auf der längsten Bahnstrecke der Welt. Bis Mitte der Neunziger war Moskau eher eine traurige Stadt, ist jetzt von den Insignien des Transibirische EisenbahnKommerzes neu inszeniert – 12 Millionen Einwohner, 54 McDonalds, 30 000 Dollarmillionäre, 240 Euro das Transibirische EisenbahnDoppelzimmer im Zentrum – mindestens. Der Lebensstandart in Transibirische EisenbahnMoskau hat mit dem Rest des Landes allerdings nichts zu tun.

Von Moskau bis nach Wladiwostok am Pazifik ist es weit – die Entfernungen sind so gewaltig, wie die Unterschiede in den Einkommen. 9297 km, 7 Tage und Nächte ununterbrochene Zugfahrt. In diesem Zug bekommt man ein Gefühl dafür, wie lang 24 Stunden sein können  – wenn man nicht aussteigt.

Mir war vorher schon klar, dass ich die Reize der Städte entlang der Bahnlinie, die Schönheit des Baikalsees, oder die Erhabenheit des Altai nur erleben werde, wenn ich aussteige. Welche schönen Plätze kann man mit dem Zug erreichen?

Von Moskau ging es nach Susdal der schönsten Stadt des Goldenen Ring, weiter nach Kirow, wo jedes Jahr die größte Prozession Russlands stattfindet.

Wie ist es, wenn man Russland mit dem eigenen Auto bereist. Was passiert auf einer Party russischer Rocker. Wie geht es Vissarion, dem Jesus von Sibirien. wie es ist, wenn man Russland mit dem eigenen Auto bereist, was dran ist an der russischen Gastfreundschaft und wie sich organisiertes und individuelles Reisen in Russland unterscheidet.

Die Transsibirischen Eisenbahn ist das „letzte große Eisenbahnabenteuer“, erfährt der neugierige Transsib-Kandidat in den Werbebroschüren diverser Reisebüros. Mit der Bahn jedenfalls, lässt sich das riesige Land „erfahren“. Und jeder kann dies tun, wie es ihm am liebsten ist. Ob mondän im Sonderzug oder individuell – ganz ohne Potemkinsche Dörfer – alles ist möglich, im touristisch noch immer größten weißen Fleck auf diesem Planeten.

„Wir Russen sind unserem Wesen nach Anarchisten“, schrieb Maxim Gorki. Dies ist kein einfacher, aber ein schöner Wesenszug. Holger Fritzsche präsentiert eine sehr unterhaltsame Reportage, anders als vom Fernsehen gewohnt, über ein Land, welches bei weitem besser ist, als sein Ruf.

Das Konzept des Vortrags könnte lauten: „…tell a Story“. Außergewöhnliche und spannende Geschichten auf den Punkt gebracht, verbunden mit Fotografie, Film, russischer Musik und einem fundierten Live-Kommentar ergeben einen eigenen, sehr kurzweiligen Stil. Digital projiziert im 16:9 Format mit einem professionellen Beamer.

 

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